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KitzAlpBike

Nach weniger als 6 Stunden Schlaf hieß es um 03:50 Uhr „Tagwache und auf geht’s“ zum KitzAlpBike Festival nach Kirchberg. Bei strahlendem Sonnenschein und wohlig warmen Temperaturen, galt es für mich und all die anderen Teilnehmer 46 km und gut 2100 hm zu bewältigen.

Der Startschuss (der mich dann endgültig weckte) ertönte um 08:00 Uhr und entließ mich gemeinsam mit den Transalp-Heroes Markus und Engelbert Neurauter auf die ersten und EINZIGEN flachen Kilometern Richtung Brixen. Ab Kilometer 6 ging es dann aber schon das erste Mal bergauf: Es galt 1000 hm am Stück in unter 9 km zu bezwingen. Die moderate Steigung zu Beginn verleitete mich zu einem zu hohen Tempo, welches ich bei der Tragepassage über die Skipiste Richtung Choralpe büßen musste. Angefeuerte von gut 700 Zuschauern und den motivierenden Worten von Engelbert, mobilisierte ich meine letzten Kräfte und kämpfte mich bis zum höchsten Punkt die steile Piste hinauf. Talwärts, auf Forststraßen und spaßigen Trails, konnte ich mich wieder einigermaßen erholen. Doch kaum unten angekommen, standen auch schon die nächsten 900 hm am Programm. Als wäre das nicht nervliche Belastung genug, machte auch noch keine 500 Meter später ein Teilnehmer Bekanntschaft mit einem Motorrad – Rettungsdienst und Hubschrauber inklusive, das Bike in 2 Teilen am Sraßenrand! Für mich ging der Kampf mit dem Krampf erst so richtig los, Probleme mit dem Bauch und Übelkeit kamen auch noch dazu. So taumelte ich stellenweise zu Fuß die Strecke entlang, bis mich kurz vor der Ankunft auf der Ehrenbachhöhe Markus einholte und noch einmal so richtig pushte – wahrscheinlich würde ich sonst heute noch irgendwo auf der Strecke herum irren. Endlich oben angekommen stärkte ich mich kurz bei der Labestation, bevor es dann auf dem Fleckalmtrail so richtig zur Sache ging. 8 km reinstes Trail-Vergnügen mit einigen technischen Leckerbissen entschädigten für all die Schmerzen und Strapazen. Mit einer Zeit von 3:53:14 im Ziel angekommen, also gut 20 Minuten langsamer als letztes Jahr, konnte ich bereits wieder lachen. Immerhin reichte es am Ende noch für Platz 98 von 232 in der Gesamtwertung und Platz 31 von 64 in meiner Klasse M30.

Mein persönliches Fazit: „Bergauf FLOP Bergab TOP“
Vielen Dank nochmal an Engelbert und Markus für die tolle Unterstützung!

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